Ökumenisches Zentrum
Ökumenisches Zentrum Helfe
Die Entstehungsgeschichte

 

Vom Werden der Gemeinsamkeit in Hagen-Helfe

 

 1957 Die Stadt Hagen beginnt mit der Planung der neu zu errichtenden Gartenvorstadt Hagen-Helfe. Etwa 1900 Wohnungseinheiten sind vorgesehen für ca. 7500 Einwohner. 
   
 Anfang 1965 Das erste Haus der neuen Gartenvorstadt "auf der grünen Wiese" ist bezugsfertig. 
   
 27. November 1966 (1. Advent)      Die Jakobus-Notkirche wird eingeweiht. Auf Anregung der evangelischen Kirchengemeinde (Pfarrer Erbe) wird fortan diese Kirche auch der kath. Gemeinde zur Eucharistiefeier zur Verfügung gestellt.
   
 Februar 1968 Erster, gemeinsamer Schulgottesdienst für die ev. und kath. Kinder der neuerstellten Grundschule Helfe. Dieser Schulgottesdienst findet nunmehr regelmäßig statt und wird abwechselnd vom katholischen bzw. evangelischen Geistlichen gestaltet in Zusammen- arbeit mit der Schule.
   
 Januar 1969 Erste gemeinsame Bibelwoche beider Gemeinden in Helfe, die fortan jährlich veranstaltet wird. 
   
1969 / 1970 

Nachdem ursprünglich zwei getrennte Kirchenbereiche geplant waren, sind die Jahre 1969/70 die entscheidenden Jahre für die Gemeinden im Hinblick auf die Verwirklichung des gemeinsamen Gemeindezentrums der evangelischen und katholischen Gemeinden in Helfe.                                 Es wird miteinander gerungen um eine allseits zufriedenstellende Lösung. Viele Gespräche und Diskussionen werden geführt in der Gemeinde, im Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und Presbyterium, nicht zuletzt mit dem Herrn Präses der Ev. Kirche von Westfalen D. Thimme und Herrn Erzbischof Lorenz Jaeger. Die Architekten Funke, Krug, van der Minde werden um erste Entwürfe für ein gemeinsames Kirchenzentrum gebeten.

   
 März/April 1970 Es zeichnet sich ab, dass sowohl Herr Präses Thimme als auch Herr Erzbischof Lorenz Jaeger zwei getrennte Gottesdiensträume in einem gemeinsamen Zentrum eingeplant zu sehen wünschen. 
   
 Anfang 1971 Das bei der kirchlichen Behörde vorgelegte Raumprogramm für das gemeinsame Zentrum mit zwei getrennten Gottesdiensträumen wird akzeptiert. Die Architekten können nun konkrete Entwürfe erarbeiten. Es wird ein Bauausschuss ins Leben gerufen mit Mitgliedern aus beiden Gemeinden.
   
 Anfang 1973 Genehmigung der Baupläne seitens der kirchlichen Behörden.
   
 26. Juni 1975 Erster Spatenstich.
   
 1. Adventssonntag 1975  Grundsteinlegung unter großer Beteiligung der Helfer und auch Boeler Gemeindemitglieder. Die Kellerräume des Baukörpers sind bereits fertiggestellt.
   
 2. April 1976 Richtfest.
   
 1. März 1976 Ernennung eines eigenen katholischen Seelsorgers für den Pfarrbezirk Helfe, Vikar Werner Gerold. Die verständnisvollen Gespräche mit Herrn Weihbischof Scheele anläßlich der Firmung im November 1975 haben diesen Entscheid Paderborns sicherlich mit beeinflußt.
   
 26. September 1976 Nach einjähriger Vakanzzeit wird Pfarrer Ronicke für die evangelische Kirchengemeinde als Seelsorger für Helfe eingeführt. 
   
 25. Oktober 1976 Die Glocken werden feierlich eingeholt und unter großer Beteiligung der Gemeindemitglieder in einer Feierstunde gesegnet.
   
 1. Adventssonntag 1976   Einweihung des so lang ersehnten Gemeindezentrums durch Herrn Präses Thimme und Herrn Weihbischof Rintelen. In einer Festwoche werden die beiden Gemeinden dieses Ereignis würdig zu feiern wissen.

 

Aus der Festschrift zur Einweihung des evangelischen + katholischen Gemeindezentrums Jakobus und St. Andreas in Hagen-Helfe. 1. Advent 1976